Zum Inhalt springen

Seenland Fürstenberg sehenswert

Mit dem Bau der Preußischen Nordbahn Ende des 19. Jahrhunderts setzte die Entwicklung des Tourismus in Fürstenberg und seiner seen- und waldreichen Umgebung ein. Innerhalb weniger Jahre wurden die Orte im Gebiet schnell zu beliebten Ausflugszielen für viele Berliner Sommerfrischler. Nicht nur Tagesausflügler kamen mit der Bahn, sondern es entstanden auch einige baulich herausragende Ferienheime, Kurheime und private Villen.

Fürstenberg/Havel der Hauptort in der Region ist die einzige Wasserstadt Deutschlands. Hier finden Sie die schönsten, sauberen Badeseen mit den besten Umweltwerten der Bundesrepublik.

Die malerisch auf drei Inseln zwischen Röblinsee, Baalensee und Schwedtsee gelegene Havelstadt in Nordbrandenburg, umgeben von Waldgebieten, kann zu Recht als Tor zur Mecklenburger Seenplatte bezeichnet werden. Wassersportler finden hier ein umfangreiches Angebot und können in alle Himmelsrichtungen "in See stechen" Historisch gesehen, war Fürstenberg immer Grenzort, Handelsplatz und Übergang zwischen Mecklenburg und Brandenburg. Sehenswert ist die Kirche, das Schloß und der Stadtpark. Heute ist die Stadt ein touristisches Zentrum.

Im Jahre 1318 wird eine Burgsiedlung zwischen Röblin-, Baalen- und Schwedtsee erstmals erwähnt. Die Siedlung, die sich im Schutz der "voedersten Burg" entwickelt, wird "Vorstenberghe" genannt. Fürstenberg gehört 1327 zur Grafschaft Ruppin und später zum Herzogtum Mecklenburg. 1814 wird das Amt Fürstenberg aufgelöst und zum Amt Strelitz geschlagen. Im gleichen Jahr wird der Elbe-Havel-Kanal gebaut und Handel, Binnenschifffahrt sowie das Mühlenwesen werden bestimmend für die Entwicklung der Stadt. Durch den Bau der Schleuse 1836 wird die Stadt zum wichtigen Umschlagplatz für viele Waren.

1938/39 errichten die Nationalsozialisten ein Frauenkonzentrationslager in Ravensbrück einem Ortsteil von Fürstenberg/Havel..
Tausende Besucher besuchen jährlich die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Dieses düstere Kapitel der deutschen und der Stadtgeschichte wird in einer Dauerausstellung dokumentiert. In den während des NS-Regimes von den KZ-Aufseherinnen bewohnten Gebäuden wurden eine Jugendbegegnungsstätte und eine Jugendherberge eingerichtet. Lohnenswert ist auch der Besuch des "Brandenburgischen Forstmuseums". Es bietet neben der Dauerausstellung "Waldwege", laufend wechselnde Ausstellungen zu unterschiedlichen kunst- und kulturgeschichtlichen Themen, Buchlesungen, Waldwanderungen, Filmvorführungen zu unterschiedlichen Fachgebieten sowie heimatkundliche Vorträge an.